Für Compliance-Verantwortliche, IT-Leiter und Entscheider

KI-Governance & KI-Beauftragter: Verantwortung strukturiert übernehmen

Verstehen Sie, was KI-Governance im Unternehmenskontext bedeutet, welche Aufgaben ein KI-Beauftragter übernimmt und wie Sie beides strukturiert aufbauen – von der Risikoklassifizierung über KI-Richtlinien bis zur AI-Literacy-Pflicht nach Art. 4 EU AI Act. SESTdigital begleitet Sie vom ersten Governance-Framework bis zum nachhaltigen KI-Rollout.

  • KI-Governance-Framework aufbauen: Inventar, Risikoklassifizierung, Richtlinien und Freigabeprozesse
  • Rolle des KI-Beauftragten definieren und operativ verankern – intern oder extern
  • AI Literacy nach Art. 4 EU AI Act sicherstellen und Schatten-KI strukturiert eindämmen

10.000+ geschulte Teilnehmende | 750+ Seminare & Consultings | KI-Entwicklung seit 2021

Blechroboter hält ein Stempelschild über einen aufgeklappten Aktenordner mit Registerreiter

50+ Unternehmen vertrauen auf SESTdigital bei KI-Governance und KI-Rollout

10.000+ Menschen im sicheren und produktiven KI-Umgang geschult 750+ durchgeführte Seminare & Consultings seit 2021 25+ implementierte KI-Projekte – von der Beratung bis zur technischen Umsetzung

Warum KI-Governance jetzt dringend ist

  • Mitarbeiter nutzen ChatGPT und andere KI-Systeme ohne Freigabe – niemand weiß, welche Daten dabei das Unternehmen verlassen.
  • Es gibt keine klare Verantwortung: Wer entscheidet, welche KI-Systeme eingesetzt werden dürfen – und wer haftet, wenn etwas schiefläuft?
  • Die EU-KI-Verordnung ist seit 2025/2026 verbindlich. Unternehmen ohne Governance-Struktur riskieren rechtliche Konsequenzen und Bußgelder.
  • KI-Richtlinien existieren auf dem Papier – aber niemand hält sich daran, weil sie nicht kommuniziert und nicht gelebt werden.
  • Führungskräfte haben kein gemeinsames Verständnis davon, was KI-Governance erfordert und welche Ressourcen sie bindet.
  • Der KI-Einsatz wächst unkontrolliert: Tool-Wildwuchs macht Governance unmöglich, weil der Überblick fehlt.
  • Compliance-Anforderungen nach EU AI Act und DSGVO werden nicht systematisch erfüllt – weil niemand die Verantwortung trägt.

Wer KI-Governance jetzt nicht strukturiert aufbaut, riskiert Haftungsrisiken, Bußgelder und den Verlust des Vertrauens von Kunden und Behörden.

KI-Governance & KI-Beauftragter | SESTdigital

Inhalte: KI-Governance & KI-Beauftragter

Modul 1 – Warum KI-Governance? Rahmen und Handlungsdruck

  • EU AI Act als Governance-Pflicht: Was Unternehmen ab 2025/2026 strukturell aufbauen müssen
  • Warum Tool-Nutzung ohne Governance zum Haftungsrisiko wird
  • ISO 42001 (KI-Managementsystem) und ISO 23894 (KI-Risikomanagement) im Überblick
  • Wer braucht einen KI-Beauftragten? Pflicht vs. Best Practice
  • Abgrenzung: KI-Beauftragter vs. Datenschutzbeauftragter vs. Informationssicherheitsbeauftragter

Modul 2 – Rolle des KI-Beauftragten: Aufgaben und Verantwortung

  • Aufgabenprofil: Was ein AI Officer tut – und was nicht
  • Positionierung im Unternehmen: Berichtslinie, Weisungsfreiheit, Ressourcen
  • Schnittstellen: Datenschutz, IT, Legal, HR, Geschäftsführung
  • Interne Kommunikation und Durchsetzung von Richtlinien

Modul 3 – KI-Inventar & Risikoklassifizierung

  • KI-Inventar erstellen: alle KI-Systeme systematisch erfassen
  • Risikoklassen nach EU AI Act: minimal, begrenzt, hoch, inakzeptabel
  • Anhang III: Hochrisiko-KI-Systeme im Detail
  • Praxisworkshop: eigene KI-Systeme klassifizieren

Modul 4 – KI-Risikomanagement: Bewerten und dokumentieren

  • Risikomanagement nach Art. 9 EU AI Act und ISO 23894
  • Risikobewertung: Wahrscheinlichkeit, Schwere, Reversibilität
  • Schnittstelle zur Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA/DPIA) nach DSGVO
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) für KI-Systeme

Modul 5 – KI-Governance-Framework: Richtlinien und Prozesse

  • Aufbau einer internen KI-Richtlinie: Pflichtinhalte, Struktur, Sprache
  • Freigabeprozess KI: Wie wird ein neues KI-System intern genehmigt?
  • ISO 42001 – KI-Managementsystem: Aufbau und Zertifizierung
  • Lieferanten- und Anbieter-Management: KI-Anbieter auf Compliance prüfen

Für wen?

Compliance-Verantwortliche, Datenschutzbeauftragte, IT-Leiter, Qualitätsmanager und alle, die die Rolle des KI-Beauftragten übernehmen oder KI-Governance aufbauen sollen.

Wo?

Live-Online oder Inhouse – offen buchbar oder als Inhouse-Format

Format

Modulares Programm – einzelne Module oder als Gesamtpaket buchbar

Preis

Auf Anfrage – abhängig von Umfang, Teilnehmerzahl und Format

Voraussetzungen

Keine technischen Vorkenntnisse erforderlich – Grundverständnis von KI-Systemen hilfreich

Gruppengröße

Bis 15 Teilnehmende pro Durchführung

Warum KI-Governance mit SESTdigital?

Technische Tiefe trifft operative Governance

Wir beraten nicht nur – wir bauen. Das macht den Unterschied zwischen Papier-Compliance und Governance, die im Arbeitsalltag funktioniert.

Aus der Softwareentwicklung

Aus der Softwareentwicklung

Governance, die technisch umsetzbar ist

  • Firmen-GPTs, RAG-Systeme und KI-Plattformen – gehostet in der deutschen Cloud oder On-Premise
  • Governance-Empfehlungen, die auf echter Entwicklungserfahrung basieren
  • KI-Softwareentwicklung seit 2021 – 25+ implementierte KI-Projekte
Ganzheitliches Begleitmodell

Ganzheitliches Begleitmodell

Kein Strohfeuer-Effekt

  • KI-Kickstart-Programm: modularer Fahrplan statt Einmal-Event
  • KI-Botschafter-Programm: 6 Monate nachhaltige Begleitung mit festem Trainer
  • Governance, die nach dem letzten Workshop noch gelebt wird
AI Literacy als Governance-Baustein

AI Literacy als Governance-Baustein

Art. 4 EU AI Act erfüllen

  • KI-Führerschein direkt auf die Anforderungen von Art. 4 EU AI Act ausgerichtet
  • Skalierbar: von 15 Teilnehmenden bis zum Rollout für tausende Mitarbeiter
  • Schulungen, Richtlinien und Governance-Rollout aus einer Hand
Nachgewiesene Praxiserfahrung

Nachgewiesene Praxiserfahrung

Zahlen, die für sich sprechen

  • 50+ begleitete Unternehmen – Mittelstand und Konzern
  • 10.000+ Teilnehmende in KI-Schulungen
  • Referenzen: LODENFREY, Dorsch Europe, Deichmann, LOGEX, MIFCOM

Wann KI-Governance und ein KI-Beauftragter sinnvoll sind

Es macht Sinn, wenn …

  • Ihr Unternehmen setzt bereits KI-Systeme produktiv ein – aber es gibt keine klare Richtlinie, keinen Freigabeprozess und keine definierte Verantwortung.
  • Sie stehen vor der Einführung von Hochrisiko-KI-Systemen und müssen die Anforderungen der EU-KI-Verordnung erfüllen.
  • Mitarbeiter nutzen externe KI-Tools wie ChatGPT ohne Kontrolle – Schatten-KI ist ein reales Problem in Ihrem Unternehmen.
  • Sie benötigen eine rechtssichere KI-Richtlinie und eine auditierbare Dokumentation für Compliance-Zwecke.
  • Ihre Compliance-, Datenschutz- oder IT-Abteilung soll die Rolle des KI-Beauftragten übernehmen – aber es fehlt das strukturierte Wissen dafür.
  • Sie wollen KI-Governance nicht als Einmal-Projekt, sondern nachhaltig im Unternehmen verankern.

Es macht keinen Sinn, wenn …

  • Ihr Unternehmen setzt noch keine KI-Systeme ein und plant dies auch in den nächsten 12 Monaten nicht – dann ist eine vollständige Governance-Struktur verfrüht.
  • Sie suchen ausschließlich eine technische KI-Lösung ohne strategische Begleitung – das ist ein anderes Leistungsbild.
  • Sie erwarten ein fertiges Governance-Framework ohne interne Beteiligung – nachhaltige KI-Governance erfordert immer interne Verantwortungsträger.

KI-Governance lohnt sich für jedes Unternehmen, das KI-Systeme produktiv einsetzt oder plant einzusetzen. Die Frage ist nicht ob, sondern wie strukturiert und mit welcher Begleitung – intern, extern oder hybrid.

So läuft die Zusammenarbeit ab

1

Kostenfreies Erstgespräch

Wir analysieren gemeinsam Ihren aktuellen Stand: Welche KI-Systeme sind im Einsatz? Wo sind die größten Governance-Lücken? Was sind die dringlichsten Compliance-Anforderungen?

2

Individuelle Empfehlung

Auf Basis der Bestandsaufnahme empfehlen wir die passenden Bausteine: KI-Richtlinie, Schulungen, Risikoklassifizierung, technische Umsetzung – modular und in der richtigen Reihenfolge.

3

Strukturierter Aufbau

Wir begleiten den Governance-Aufbau Schritt für Schritt – mit klaren Meilensteinen, messbaren Ergebnissen und einem festen Ansprechpartner bei SESTdigital.

4

Nachhaltige Verankerung

Das KI-Botschafter-Programm sichert über 6 Monate, dass KI-Governance nicht nach dem ersten Workshop verstaubt – sondern im Arbeitsalltag gelebt wird.

Weitere Leistungen für KI-Governance

Von der ersten Bestandsaufnahme bis zur nachhaltigen Verankerung – SESTdigital begleitet jeden Schritt des Governance-Aufbaus.

KI-Richtlinie

Rechtssichere, individualisierte KI-Richtlinien – zugeschnitten auf Ihre Branche, Unternehmensgröße und eingesetzten KI-Systeme. Basis-Variante und anwaltlich geprüfte Version verfügbar.

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KI-Führerschein

Grundausbildung für alle Mitarbeiter, die KI-Systeme nutzen. Direkt auf Art. 4 EU AI Act ausgerichtet – skalierbar von kleinen Teams bis zum unternehmensweiten Rollout.

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KI-Kickstart-Programm

Modulares Begleitprogramm für die ganzheitliche KI-Integration: Gap-Analyse, Risikoklassifizierung, KI-Richtlinie, Schulungen und technische Umsetzung aus einer Hand.

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Firmen-GPT & KI-Plattformen

Sichere, interne KI-Plattformen – trainiert auf Unternehmensdaten, gehostet in der deutschen Cloud oder On-Premise. Die technische Grundlage für Governance ohne Schatten-KI.

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Für wen KI-Governance-Begleitung konzipiert ist

Compliance- & Datenschutzverantwortliche

Ausgangslage: Sie tragen Verantwortung für regulatorische Anforderungen – aber KI-Governance ist ein neues Feld, das sich schnell verändert. EU AI Act, DSGVO-Schnittstellen und Risikobewertung erfordern strukturiertes Wissen.

Sie können KI-Systeme rechtssicher klassifizieren, eine auditierbare Dokumentation aufbauen und die Rolle des KI-Beauftragten operativ ausfüllen.

IT-Leiter & Projektverantwortliche

Ausgangslage: KI-Systeme werden eingeführt – aber ohne klaren Freigabeprozess, ohne Risikobewertung und ohne Governance-Struktur. Der Tool-Wildwuchs wächst schneller als die Kontrolle.

Sie etablieren einen strukturierten Freigabeprozess für KI-Systeme, bauen ein KI-Inventar auf und verzahnen technische Umsetzung mit organisatorischer Governance.

Führungskräfte & Entscheider

Ausgangslage: KI-Governance ist Chefsache – aber das Führungsteam hat kein gemeinsames Verständnis davon, was die EU-KI-Verordnung erfordert und welche Ressourcen Governance bindet.

Sie erarbeiten ein KI-Zielbild, verstehen die Anforderungen der EU-KI-Verordnung und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass KI-Governance im Unternehmen wirklich funktioniert.

Für Unternehmen, die noch keine KI-Systeme einsetzen und dies kurzfristig nicht planen, ist ein vollständiges Governance-Framework verfrüht. Wir empfehlen in diesem Fall einen Einstieg mit einem KI-Strategieworkshop.

Wer uns bereits vertraut

Warum unsere Kunden uns weiterempfehlen:

C
Carsten Kuschel Geschäftsführer Mplus Management GmbH

Von der Formulierung smarter Prompts bis hin zur Nutzung von KI als kreativen Teampartner – wir haben viel mitgenommen. Besonders begeistert hat uns die lockere und doch fundierte Art der Dozentin. Ein beeindruckender Workshop, der Lust auf mehr gemacht hat!

J
Jan Gehrmann Referent Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern

Wir waren mit SESTdigital rundum zufrieden. Die Absprachen im Vorfeld waren professionell und verbindlich. Frau Mikolaschek überzeugte mit Kompetenz und einer verständlichen Wissensvermittlung. Die Fortbildungen haben uns insgesamt bereichert.

D
Denissa N. Immobilienmaklerin Atmira Real Estate

Nach dem Seminar von Sest Digital nutzen wir KI-Tools regelmäßig für Aufgaben wie beispielsweise die Erstellung von Exposés. Dadurch, dass wir im Workshop direkt an Beispielen gearbeitet haben, habe ich mich danach sofort fit gefühlt, die Technologien eigenständig einzusetzen.

C
Carina R. Founder & Creative Head brand90

Das KI-Seminar von Sest Digital hat uns geholfen, einen Überblick über die Möglichkeiten zu gewinnen, die künstliche Intelligenz uns im Kreativ-Bereich heute bereits bietet. Larissa hat es geschafft, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten und ist flexibel auf unsere individuellen Anforderungen eingegangen.

T
Thomas H. Head of Operations Mittelständisches Logistikunternehmen

Die KI-Implementierung durch SESTdigital hat unsere Auftragsverarbeitung grundlegend verändert. Was früher 2 Tage dauerte, erledigen wir jetzt in 3 Stunden. Das Team hat nicht nur technisch geliefert, sondern unsere Mitarbeiter wirklich mitgenommen.

KI-Governance: Mit und ohne strukturierte Begleitung

Ohne strukturierte KI-Governance

  • Mitarbeiter nutzen ChatGPT und andere externe KI-Systeme ohne Freigabe – Schatten-KI wächst unkontrolliert
  • Keine klare Verantwortung: Wer haftet bei KI-Vorfällen, ist ungeklärt
  • KI-Richtlinie fehlt oder liegt ungelesen im Intranet – keine operative Wirkung
  • EU AI Act-Anforderungen werden nicht systematisch erfüllt – Bußgelder der KI-Verordnung drohen
  • Führungskräfte haben kein gemeinsames KI-Verständnis – Governance scheitert an der Führungsebene
  • Tool-Wildwuchs macht Risikobewertung unmöglich – niemand weiß, welche KI-Systeme im Einsatz sind

Mit SESTdigital an Ihrer Seite

  • Strukturierter Freigabeprozess für KI-Systeme – Schatten-KI wird durch sichere Alternativen ersetzt
  • Klare Verantwortlichkeiten: Der KI-Beauftragte trägt die Governance-Verantwortung
  • Rechtssichere KI-Richtlinie, die kommuniziert, gelebt und auditierbar dokumentiert wird
  • EU AI Act-Compliance systematisch aufgebaut – Risikobewertung und Dokumentation nach Anforderungen
  • Strategieworkshop schafft gemeinsames Führungsverständnis – Governance hat Rückendeckung von oben
  • KI-Inventar und Risikoklassifizierung geben vollständigen Überblick über alle KI-Systeme im Unternehmen

Starten Sie mit einem kostenfreien Erstgespräch – und erfahren Sie, welche Governance-Struktur zu Ihrem Unternehmen passt.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist KI-Governance?

KI-Governance bezeichnet den strukturierten Rahmen aus Richtlinien, Prozessen, Verantwortlichkeiten und Kontrollmechanismen, mit dem ein Unternehmen den Einsatz von KI-Systemen steuert, überwacht und rechtssicher gestaltet. Sie umfasst die Risikoklassifizierung von KI-Systemen, die Einhaltung regulatorischer Anforderungen wie dem EU AI Act und der DSGVO sowie die Sicherstellung von KI-Kompetenz auf allen Unternehmensebenen. KI-Governance ist kein einmaliges Projekt – sie ist ein kontinuierlicher Prozess, vergleichbar mit Datenschutz oder Informationssicherheit.

Was macht ein KI-Beauftragter?

Ein KI-Beauftragter (auch: AI Officer) ist die zentrale Verantwortungsperson für den rechtskonformen und strukturierten Einsatz von künstlicher Intelligenz im Unternehmen. Er erstellt das KI-Inventar, führt die Risikoklassifizierung durch, entwickelt und pflegt die KI-Richtlinie, koordiniert KI-Schulungen zur AI Literacy und ist Ansprechpartner für Datenschutz, IT, Legal und die Geschäftsführung. Der AI Officer schafft Struktur, klärt Verantwortlichkeiten und sorgt dafür, dass KI-Governance nicht auf dem Papier bleibt, sondern im Arbeitsalltag gelebt wird.

Ist ein KI-Beauftragter Pflicht?

Der EU AI Act schreibt keine explizite Benennungspflicht KI-Beauftragter für alle Unternehmen vor. Allerdings verpflichtet Art. 4 EU AI Act Betreiber und Anbieter von KI-Systemen zur Sicherstellung von AI Literacy – und Hochrisiko-KI-Systeme erfordern umfangreiche Compliance-Maßnahmen, die in der Praxis eine dedizierte Verantwortungsperson erfordern. Für Unternehmen, die KI produktiv einsetzen, ist ein KI-Beauftragter Best Practice – und in vielen Fällen faktisch notwendig.

Was verdient ein KI-Manager?

Das Gehalt eines KI-Managers oder AI Officers variiert stark nach Unternehmensgröße, Branche und Verantwortungsumfang. Die Nachfrage nach qualifizierten KI-Beauftragten übersteigt das Angebot deutlich – entsprechend liegt die Vergütung deutlich über dem Marktdurchschnitt für IT-Führungskräfte. Wer heute in die Ausbildung zum AI Officer investiert, sichert sich einen klaren Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt.

Interner oder externer KI-Beauftragter – was ist besser?

Ein interner KI-Beauftragter kennt die Unternehmenskultur und hat direkten Zugang zu allen Stakeholdern – ist aber aufwändig aufzubauen und bindet Ressourcen. Ein externer KI-Beauftragter bringt sofort Expertise mit, ist flexibel skalierbar und kosteneffizienter für den Einstieg. Viele Unternehmen starten mit externer Begleitung und bauen parallel interne KI-Kompetenz auf. SESTdigital begleitet beide Modelle.

Welche Pflichten hat ein KI-Beauftragter nach Art. 4 EU AI Act?

Art. 4 EU AI Act (AI Literacy) verpflichtet Betreiber und Anbieter von KI-Systemen sicherzustellen, dass ihr Personal über ausreichende KI-Kompetenz verfügt. Der KI-Beauftragte ist dafür verantwortlich, Schulungsbedarfe zu ermitteln, geeignete Weiterbildungsmaßnahmen zu organisieren und die Ausbildung zu dokumentieren. In der Praxis bedeutet das: KI-Führerschein für Mitarbeiter, Führungskräfte-Workshops und regelmäßige Weiterbildung – damit alle Beschäftigten KI-Systeme rechtskonform nutzen können.

Was sind Hochrisiko-KI-Systeme nach dem EU AI Act?

Hochrisiko-KI-Systeme sind KI-Systeme, die in Bereichen eingesetzt werden, die in Anhang III der EU-KI-Verordnung aufgeführt sind – etwa in der Personalauswahl, im Bildungsbereich, in der Strafverfolgung oder in kritischer Infrastruktur. Für diese KI-Systeme gelten besonders strenge Anforderungen: Risikomanagement, Dokumentation, menschliche Aufsicht und Registrierung im EU-KI-Register.

Was ist der Unterschied zwischen KI-Beauftragtem und Datenschutzbeauftragtem?

Der Datenschutzbeauftragte ist für die Einhaltung der DSGVO zuständig und hat eine gesetzlich definierte Rolle. Der KI-Beauftragte verantwortet den rechtskonformen KI-Einsatz nach EU AI Act und internen Governance-Anforderungen. Beide Rollen überschneiden sich bei KI-Systemen, die personenbezogene Daten verarbeiten – eine enge Zusammenarbeit mit dem Informationssicherheitsbeauftragten ist deshalb essenziell.

Wie baut SESTdigital KI-Governance strukturiert auf?

SESTdigital begleitet Unternehmen mit dem KI-Kickstart-Programm: von der Gap-Analyse und Risikoklassifizierung über die Entwicklung der KI-Richtlinie bis zu KI-Schulungen und technischer Umsetzung. Das KI-Botschafter-Programm sichert über 6 Monate die nachhaltige Verankerung im Arbeitsalltag – mit einem festen SESTdigital-Trainer an Ihrer Seite. Kein Strohfeuer-Effekt. Governance, die wirklich gelebt wird.

Wie unterscheidet sich KI-Governance von Data Governance?

Data Governance regelt den Umgang mit Daten im Unternehmen – Qualität, Zugriff, Verantwortlichkeiten. KI-Governance geht darüber hinaus: Sie umfasst zusätzlich die Steuerung von KI-Systemen, die Risikoklassifizierung nach EU AI Act, die Sicherstellung von KI-Ethik und die Einhaltung der KI-VO. Beide Bereiche sind eng verzahnt – KI-Governance baut auf einer soliden Data Governance auf.

Bereit, KI-Governance strukturiert aufzubauen?

  • Wir analysieren gemeinsam Ihren aktuellen Stand – KI-Inventar, Risiken, Compliance-Lücken
  • Sie erhalten eine klare Empfehlung, welche Governance-Bausteine für Ihr Unternehmen sinnvoll sind
  • Kein Verkaufsgespräch – sondern ein ehrliches Erstgespräch mit KI-Governance-Experten
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