KI-Seminar für Betriebsräte | Inhouse | Maßgeschneidert

KI Seminar Betriebsrat: Mitbestimmung sichern, KI verstehen

Ihr Betrieb führt KI-Technologien ein – und Ihr Gremium soll das einfach absegnen? Fordern Sie jetzt ein maßgeschneidertes KI Seminar Betriebsrat an: praxisnah, rechtssicher, direkt auf Ihre konkreten KI-Systeme zugeschnitten. Kein Standardseminar – sondern Wissen, das Sie in der nächsten Verhandlung mit dem Arbeitgeber einsetzen können.

  • Mitbestimmungsrechte nach §87, §80, §95 BetrVG konkret anwenden – nicht nur kennen
  • KI-Systeme wie Copilot, ChatGPT oder Firmen-GPTs technisch beurteilen und datenschutzrechtlich einordnen
  • Betriebsvereinbarung KI vorbereiten: Checkliste, Verhandlungsstrategie, Pflichtbestandteile

10.000+ Teilnehmende geschult | 700+ Seminare | IBM Silver Partner | Microsoft Partner

Blechroboter hält ein Protokoll aus einem geöffneten Aktenordner – Symbol für Betriebsratswissen über KI

KI-Kompetenz, der Unternehmen vertrauen – seit 2021

Seminar-Inhalte: Was Ihr Gremium lernt

Modul 1 – Grundlagen: Künstliche Intelligenz und KI-Plattformen verstehen

  • Was ist künstliche Intelligenz, was sind Sprachmodelle – Grundverständnis für alle Wissensstände im Gremium
  • Plattformen mit Multi-Modell-Ansatz: Abgrenzung zu Einzeltools wie ChatGPT, Claude oder Microsoft 365 Copilot
  • Aktueller Stand der KI-Einführung im Betrieb und Einordnung laufender Projekte

Modul 2 – Datenverarbeitung, Datenschutz & Schatten-KI

  • Wie verarbeiten KI-Plattformen Daten? Hosting, Auftragsverarbeitung, Modellanbindung
  • Umgang mit sensiblen Daten: Was fließt wohin – und wer hat Zugriff?
  • Schatten-KI erkennen: Risiken der unkontrollierten Parallelnutzung verschiedener Tools
  • Datenschutz und EU AI Act (KI-Verordnung) – Einordnung für die Betriebsratsarbeit

Modul 3 – Mitbestimmungsrechte & Administrationsfunktionen

  • Überblick: Erzwingbare Beteiligungsrechte bei KI-Einführungen nach BetrVG
  • § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG – Mitbestimmung bei technischen Überwachungseinrichtungen
  • § 80 Abs. 3 BetrVG – Sachverständigen-Anspruch auf Kosten des Arbeitgebers
  • § 95 BetrVG – Auswahlrichtlinien und KI-gestützte Personalentscheidungen
  • Admin- und Steuerungsfunktionen in KI-Plattformen: Rechte- und Rollenkonzepte, Auswertungsmöglichkeiten
  • Welche Nutzungsstatistiken sind für die Geschäftsführung einsehbar – Einordnung des Kontrollrisikos
  • Ableitung relevanter Aspekte für die Betriebsvereinbarung

Modul 4 – Praxisteil: KI selbst ausprobieren

  • Gemeinsamer Einstieg in die Bedienung der eingesetzten KI-Plattform
  • Praktische Prompting-Übungen anhand betriebsratsnaher Anwendungsfälle: Beschlüsse, Stellungnahmen, Protokolle, Recherche
  • Grundlagen wirkungsvoller Prompts für die tägliche Betriebsratsarbeit
  • Offener Austausch: Wo kann KI das Gremium konkret unterstützen?

Modul 5 – Betriebsvereinbarung & nächste Schritte

  • Checkliste: Die acht Pflichtbestandteile einer KI-Betriebsvereinbarung
  • Verhandlungshinweise für Betriebsräte: Was der Arbeitgeber akzeptieren muss
  • Sammlung offener Punkte und individuelles Feedback

Für wen?

Betriebsratsmitglieder, BR-Vorsitzende und Gesamtbetriebsräte – alle Wissensstände willkommen

Wo?

Vor Ort in Ihrem Betrieb oder hybrid

Wie lange?

1 Tag

Besonderheit

Maßgeschneidert auf Ihre konkreten KI-Systeme und Ihren Betrieb

700+ durchgeführte Seminare & Workshops – davon viele für Betriebsräte und Führungskräfte 25+ implementierte KI-Projekte: Firmen-GPTs, RAG-Systeme, Multi-Agenten – Erklärung aus Entwicklersicht IBM Silver Partner | Microsoft Partner | Bitkom-Mitglied | EU AI Act konform, anwaltlich geprüft

Was passiert, wenn der Betriebsrat KI nicht versteht?

  • Schatten-KI auf allen Ebenen: Mitarbeitende nutzen ChatGPT, Claude und Co. unkontrolliert – der Betriebsrat erfährt es zuletzt und hat kein Handwerkszeug, um zu reagieren.
  • Mitbestimmungsrechte verpuffen: §87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG greift bei jeder KI-Anwendung, die Beschäftigtendaten verarbeitet – aber nur, wenn der BR das Recht auch einfordert.
  • Technische Hilflosigkeit: Wenn der Arbeitgeber erklärt, die KI-Plattform sei DSGVO-konform, fehlt dem Gremium das Wissen, diese Aussage zu prüfen.
  • Betriebsvereinbarungen ohne Substanz: Ohne konkretes KI-Wissen entstehen Vereinbarungen, die Beschäftigte nicht wirklich schützen – weil entscheidende Punkte wie Protokollierung, Verhaltens- und Leistungskontrolle oder algorithmisches Management fehlen.
  • Ängste in der Belegschaft bleiben unbeantwortet: Mitarbeitende fragen den BR, ob KI ihre Arbeitsplätze gefährdet – und das Gremium kann keine fundierte Antwort geben.
  • KI-Richtlinie als AGB-Klick: 'Also ist beim Start vom Computer aufgeploppt die IT Nutzungsrichtlinie und da war unter anderem auch die KI Nutzungsrichtlinie dabei. Und dann ist ja so sehr typisch wie jede AGBs, wo jeder ganz runterscrollt und dann den Haken halt.' – Das ist kein Einzelfall.

Wer jetzt nicht handelt, verliert Mitgestaltungsmacht – und die KI-Einführung läuft ohne wirksame Betriebsvereinbarung durch.

KI Seminar Betriebsrat – Inhouse & Maßgeschneidert

Wann ist dieses KI Seminar für Betriebsräte sinnvoll?

Es macht Sinn, wenn …

  • Ihr Betrieb plant oder hat bereits begonnen, KI-Technologien einzuführen – Microsoft 365 Copilot, eine KI-Plattform oder ein Firmen-GPT.
  • Das Gremium möchte die Beteiligungsrechte nach BetrVG aktiv einsetzen, braucht aber technisches Grundverständnis als Basis.
  • Sie stehen vor der Verhandlung einer Betriebsvereinbarung zu KI und wollen wissen, welche Punkte zwingend hineingehören.
  • Mitarbeitende nutzen KI-Tools unkontrolliert – Schatten-KI ist im Betrieb bereits Realität und der BR will handlungsfähig werden.
  • Der Schulungsanspruch nach §37 Abs. 6 BetrVG soll für ein Thema genutzt werden, das unmittelbar die Arbeit des Gremiums betrifft.
  • Sie wollen KI nicht nur prüfen, sondern auch für die eigene Betriebsratsarbeit sinnvoll einsetzen – Protokolle, Stellungnahmen, Recherche.

Es macht keinen Sinn, wenn …

  • Wenn Sie eine allgemeine KI-Einführungsschulung für die gesamte Belegschaft suchen – dafür haben wir andere Formate (KI-Führerschein, KI-Kickstart).
  • Wenn im Betrieb noch keinerlei KI-Einsatz geplant oder diskutiert wird und kein konkreter Handlungsbedarf besteht.
  • Wenn Sie ein offenes Seminar mit wechselnden Teilnehmenden aus verschiedenen Unternehmen bevorzugen – dieses Format ist bewusst als Inhouse-Seminar konzipiert.

Dieses Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder, die KI-Einführungen nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten wollen. Es lohnt sich immer dann, wenn konkrete KI-Systeme im Betrieb im Einsatz sind oder kommen – und das Gremium handlungsfähig sein muss.

Warum dieses KI-Seminar von SESTdigital?

Vier Unterschiede, die in der Praxis zählen

Klassische Seminaranbieter erklären KI aus der Nutzerperspektive. Wir erklären sie aus der Entwicklerperspektive – weil wir KI-Systeme selbst gebaut haben.

Entwickler-DNA statt Trainer-Wissen

Entwickler-DNA statt Trainer-Wissen

Erklärung aus erster Hand

  • Unsere Dozent:innen haben reale Firmen-GPTs, RAG-Systeme und Multi-Agenten-Systeme entwickelt
  • Sie wissen, welche Daten wo gespeichert werden – nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus 25+ umgesetzten KI-Projekten
  • Das macht den Unterschied, wenn der Arbeitgeber technische Argumente bringt
Maßgeschneidert auf Ihren Betrieb

Maßgeschneidert auf Ihren Betrieb

Kein Standardseminar

  • Das Inhouse-Seminar wird auf die konkret eingesetzten KI-Systeme in Ihrem Betrieb zugeschnitten
  • Kein generisches Foliendeck – sondern Inhalte, die Ihr Gremium direkt anwenden kann
  • Vor Ort beim Kunden oder hybrid – dort, wo Ihr Team ist
Rechtssichere KI-Richtlinien als Zusatzleistung

Rechtssichere KI-Richtlinien als Zusatzleistung

Wissen + Umsetzung aus einer Hand

  • SEST kann nicht nur schulen, sondern auch bei der Erstellung rechtssicherer KI-Richtlinien unterstützen
  • Anwaltlich geprüft – EU AI Act konform
  • Der Betriebsrat bekommt damit ein vollständiges Werkzeug: Wissen und Dokument
EU AI Act Compliance aus einer Hand

EU AI Act Compliance aus einer Hand

AI Literacy + Richtlinie + Technik

  • Wir verbinden AI Literacy Schulung (Art. 4 KI-Verordnung) mit KI-Richtlinien und technischer Umsetzung
  • Kein anderer Anbieter deckt diese Kette vollständig ab
  • Betriebsräte lernen nicht nur ihre Rechte – sie lernen, wie sie diese technisch und rechtlich durchsetzen

So läuft eine Zusammenarbeit ab

1

Kostenfreies Erstgespräch

Wir analysieren Ihren aktuellen KI-Reifegrad und klären, welches Schulungsformat am besten passt.

2

Konzept & Angebot

Sie erhalten ein maßgeschneidertes Schulungskonzept mit konkretem Zeitplan und transparenter Kalkulation.

3

Durchführung

Praxisnahe KI-Schulungen vor Ort oder online — Ihre Mitarbeitenden setzen KI noch am selben Tag produktiv ein.

4

Nachbetreuung & Rollout

Wir begleiten den nachhaltigen KI-Rollout mit Follow-up-Sessions, Support und bei Bedarf mit Firmen-GPT-Entwicklung.

Für wen dieses KI-Seminar konzipiert ist

Betriebsratsmitglieder & BR-Vorsitzende

Ausgangslage: Das Gremium wird mit KI-Einführungen konfrontiert, hat aber kein technisches Grundverständnis und weiß nicht, welche Beteiligungsrechte konkret greifen.

Nach dem Seminar können Sie KI-Systeme technisch einordnen, §87 BetrVG gezielt einsetzen und eine fundierte Betriebsvereinbarung verhandeln.

Gesamtbetriebsräte & IT-Ausschüsse

Ausgangslage: KI-Technologien werden konzernweit eingeführt – der IT-Ausschuss oder Gesamtbetriebsrat muss die Einführung übergreifend begleiten und Betriebsvereinbarungen koordinieren.

Sie verstehen Datenflüsse, Hosting-Fragen und Kontrollrisiken – und können konzernweite Rahmenbetriebsvereinbarungen inhaltlich gestalten.

Betriebsratsvorsitzende mit Verhandlungsverantwortung

Ausgangslage: Die Verhandlung einer KI-Betriebsvereinbarung steht bevor – aber ohne konkretes Wissen über Protokollierung, algorithmisches Management und Beschäftigtenschutz fehlt die Verhandlungsbasis.

Sie gehen mit Checkliste, Verhandlungsstrategie und technischem Wissen in die Verhandlung – und schützen Beschäftigte wirksam.

Dieses Seminar ist kein allgemeines KI-Einführungstraining für die Belegschaft. Für unternehmensweite Rollouts empfehlen wir den KI-Führerschein oder das KI-Kickstart-Programm.

Mit oder ohne KI-Wissen: Der Unterschied im Gremium

Ohne fundiertes KI-Seminar

  • Mitbestimmungsrechte werden nicht eingefordert – weil unklar ist, wann §87 BetrVG greift
  • Technische Argumente des Arbeitgebers können nicht geprüft werden
  • Betriebsvereinbarungen entstehen ohne Substanz – Schlüsselpunkte wie Überwachung und Protokollierung fehlen
  • Schatten-KI bleibt unkontrolliert – der BR hat kein Handwerkszeug
  • Belegschaft verliert Vertrauen in den BR als Ansprechpartner für KI-Fragen

Mit SESTdigital-Seminar an Ihrer Seite

  • §87, §80, §95 BetrVG werden gezielt und souverän eingesetzt
  • Datenflüsse, Hosting und Kontrollrisiken können eigenständig beurteilt werden
  • Betriebsvereinbarung enthält alle Pflichtbestandteile – rechtssicher und wirksam
  • Schatten-KI wird erkannt und strukturiert adressiert – mit konkreten Handlungsempfehlungen
  • Das Gremium wird zum kompetenten KI-Ansprechpartner für die gesamte Belegschaft

Wer uns bereits vertraut

Warum unsere Kunden uns weiterempfehlen:

C
Carsten Kuschel Geschäftsführer Mplus Management GmbH

Von der Formulierung smarter Prompts bis hin zur Nutzung von KI als kreativen Teampartner – wir haben viel mitgenommen. Besonders begeistert hat uns die lockere und doch fundierte Art der Dozentin. Ein beeindruckender Workshop, der Lust auf mehr gemacht hat!

Susan Thieme
Susan Thieme Vorstandsmitglied ISPEX AG

Klare Empfehlung für das KI-Kickoff mit SESTdigital: Fundierte Einordnung, praxisnahe Aufgaben und viel Raum für Fragen und erste eigene Anwendungen haben auch die kritischen Stimmen in unserer heterogenen Gruppe aus Management und Projektverantwortlichen überzeugt. Inzwischen nutzen wir eine KI-Arbeitsplattform, mit der jede:r Ergebnisse individuell optimieren kann. Ein echter Gewinn im Gegensatz zur ursprünglich geplanten Standardlösung für alle. Der nächste Workshop mit konkreten Szenarien steht schon auf der Agenda. Kein Verkauf von Dienstleistungen, sondern konstruktive Lösungsvorschläge mit viel Erfahrungswissen. So wünscht man sich das!

Jan Gehrmann
Jan Gehrmann Referent Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern

Wir waren mit SESTdigital rundum zufrieden. Die Absprachen im Vorfeld waren professionell und verbindlich. Frau Mikolaschek überzeugte mit Kompetenz und einer verständlichen Wissensvermittlung. Die Fortbildungen haben uns insgesamt bereichert.

Denissa N.
Denissa N. Immobilienmaklerin Atmira Real Estate

Nach dem Seminar von SESTdigital nutzen wir KI-Tools regelmäßig für Aufgaben wie beispielsweise die Erstellung von Exposés. Dadurch, dass wir im Workshop direkt an Beispielen gearbeitet haben, habe ich mich danach sofort fit gefühlt, die Technologien eigenständig einzusetzen.

C
Carina R. Founder & Creative Head brand90

Das KI-Seminar von Sest Digital hat uns geholfen, einen Überblick über die Möglichkeiten zu gewinnen, die künstliche Intelligenz uns im Kreativ-Bereich heute bereits bietet. Larissa hat es geschafft, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten und ist flexibel auf unsere individuellen Anforderungen eingegangen.

T
Thomas H. Head of Operations Mittelständisches Logistikunternehmen

Die KI-Implementierung durch SESTdigital hat unsere Auftragsverarbeitung grundlegend verändert. Was früher 2 Tage dauerte, erledigen wir jetzt in 3 Stunden. Das Team hat nicht nur technisch geliefert, sondern unsere Mitarbeiter wirklich mitgenommen.

Ihr Betrieb führt KI ein – sichern Sie jetzt die Mitbestimmung Ihres Gremiums mit einem maßgeschneiderten Inhouse-Seminar.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Seminare muss der Betriebsrat besuchen?

Der Betriebsrat hat nach §37 Abs. 6 BetrVG einen Schulungsanspruch für Seminare, die für seine Arbeit erforderlich sind. Bei der Einführung von KI-Technologien im Betrieb gilt ein KI Seminar Betriebsrat als erforderlich, da die Mitglieder ihre Mitbestimmungsrechte nach §87 BetrVG nur ausüben können, wenn sie die technischen und rechtlichen Grundlagen verstehen. Die Kosten trägt der Arbeitgeber.

Ist KI mitbestimmungspflichtig?

Ja. Jede KI-Anwendung, die Verhalten oder Leistung von Beschäftigten erfassen oder auswerten kann, löst das Mitbestimmungsrecht nach §87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG aus. Das gilt für Tools wie Microsoft 365 Copilot, ChatGPT-basierte Unternehmensplattformen oder Firmen-GPTs. Ohne Zustimmung des Betriebsrats darf eine solche KI nicht eingeführt werden – der BR kann per Unterlassungsanspruch stoppen.

Sind KI-Schulungen für Unternehmen Pflicht?

Ja. Der EU AI Act (KI-Verordnung) verpflichtet Unternehmen seit dem 2. Februar 2025 nach Art. 4, allen Beschäftigten, die mit KI-Systemen arbeiten, eine angemessene AI Literacy Schulung zu ermöglichen. Diese Pflicht gilt unabhängig von der Unternehmensgröße. Der Betriebsrat hat bei der inhaltlichen Gestaltung dieser Schulungen Mitbestimmungsrechte nach §§ 97, 98 BetrVG.

Sind Schulungsmaßnahmen mitbestimmungspflichtig?

Ja. Schulungsmaßnahmen, die der Arbeitgeber einführt, unterliegen nach §§ 97 und 98 BetrVG der Mitbestimmung des Betriebsrats. Das gilt insbesondere für KI-Schulungen, die im Rahmen des EU AI Act (KI-Verordnung Art. 4) durchgeführt werden. Der Betriebsrat kann Inhalte, Umfang und Durchführung mitgestalten.

Was ist der Unterschied zwischen diesem Seminar und einem offenen KI-Kurs?

Dieses Inhouse-Seminar wird auf die konkret in Ihrem Betrieb eingesetzten KI-Technologien zugeschnitten – kein generisches Foliendeck. Teilnehmende lernen anhand der eigenen Systeme (z. B. Microsoft 365 Copilot, Firmen-GPT oder Langdock), welche Daten fließen, welche Beteiligungsrechte greifen und wie eine Betriebsvereinbarung konkret aussehen muss.

Welche Paragraphen des BetrVG sind bei KI-Einführungen relevant?

Die wichtigsten Paragraphen: §87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG (Mitbestimmung bei technischen Überwachungseinrichtungen), §80 Abs. 3 BetrVG (Sachverständigen-Anspruch), §95 BetrVG (Auswahlrichtlinien und KI-gestützte Personalentscheidungen), §§97, 98 BetrVG (Mitbestimmung bei Schulungsmaßnahmen). Das Seminar behandelt alle relevanten Paragraphen praxisnah.

Kann der Betriebsrat die KI-Einführung stoppen?

Ja. Wenn der Arbeitgeber eine KI-Anwendung ohne Zustimmung des Betriebsrats einführt, obwohl ein Mitbestimmungsrecht nach §87 BetrVG besteht, kann der Betriebsrat einen Unterlassungsanspruch geltend machen. Die aktuelle Rechtsprechung (BAG 2026) hat die Mitbestimmungsrechte bei KI-Einführungen weiter gestärkt.

Was gehört in eine Betriebsvereinbarung zu KI?

Eine rechtssichere KI-Betriebsvereinbarung enthält mindestens: Geltungsbereich und eingesetzte KI-Systeme, Zweck und Einsatzbereiche, Datenschutz und Datenverarbeitung, Protokollierung und Auswertungsmöglichkeiten, Verhaltens- und Leistungskontrolle, Transparenzanforderungen gegenüber Beschäftigten, Schulungsanspruch und Mitbestimmung bei Änderungen, Laufzeit und Kündigungsregelungen. Das Seminar vermittelt alle Pflichtbestandteile.

Wie lange dauert das Seminar und wo findet es statt?

Das Seminar wird als 1-Tages-Format oder als 2 × halber Tag angeboten. Es findet als Präsenzseminar vor Ort in Ihrem Betrieb oder hybrid statt – je nach Bedarf Ihres Gremiums. Ein Online-Seminar ist auf Anfrage ebenfalls möglich.

Wer sind die Dozent:innen und welche Qualifikation haben sie?

Die Dozent:innen von SESTdigital kommen aus der KI-Softwareentwicklung – sie haben reale Firmen-GPTs, RAG-Systeme und Multi-Agenten-Systeme entwickelt. Das bedeutet: Erklärungen aus Entwicklersicht, nicht nur aus Nutzersicht. Zusätzlich arbeiten wir mit Experten aus dem Arbeitsrecht zusammen, um Betriebsverfassungsrecht und KI-Technik zu verbinden.

Bereit, KI im Betrieb aktiv mitzugestalten?

  • Wir besprechen Ihre konkrete Situation: Welche KI-Systeme sind im Einsatz oder geplant?
  • Sie erhalten einen Vorschlag für Seminarinhalte, die auf Ihren Betrieb zugeschnitten sind
  • Auf Wunsch klären wir, wie der Schulungsanspruch nach §37 Abs. 6 BetrVG geltend gemacht werden kann
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